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Simon Tschuertz
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April 27, 2022

Welche Plattform passt zu Deinem Social Selling?

Wie der Name sagt, findet die Marketingmethode für mehr hochwertige Kundenbeziehungen in sozialen Medien statt. Welche Social Media Plattformen sind dabei besonders geeignet für Social Selling? Welche sind besonders beliebt und welche zählen zu den Underdogs? Erfahre mehr im neuen Blogpost.

 

Plattformen für Social Selling

Die richtige Plattform für Dein Social Selling_100WWeltweit nutzen über 4 Milliarden Menschen Social Media Plattformen – und das täglich. Im Durchschnitt verbringen Nutzer laut einem Beitrag von Hubspot am Tag 1 Stunde und 19 Minuten in Sozialen Netzwerken und besitzen rund 5,9 Accounts.


Wie wichtig für Unternehmen daher eine Social Media Präsenz ist, lässt sich anhand dieser Zahlen gut erkennen. Zu den wichtigsten Plattformen in Deutschland zählen unter anderem Facebook, Instagram, YouTube, Vimeo, Xing, LinkedIn, Pinterest, Snapchat, TikTok, Reddit und Twitter.


Für Unternehmen halten die unterschiedlichen Plattformen verschiedene Vorteile für gutes Social Selling bereit. Das kann beispielsweise die Möglichkeit sein, eine bestimmte Nutzergruppe zu kontaktieren, in einzelnen Wirtschaftszweigen gezielt zu suchen oder als Unternehmen in großen Netzwerken neben der Konkurrenz sichtbar zu sein. Verschaffen wir uns zunächst einen Überblick, welche Plattform gute Bedingungen für Dein Social Selling bietet.

 

Die meistgenutzten Social Media Plattformen

Beliebte Plattformen für Social Selling_100WVermutlich hast Du es dir schon gedacht: Facebook zählt weltweit die meisten Nutzer. Das geht zumindest aus dem Digital Report 2021 von Hootsuite hervor. 2,74 Milliarden Menschen nutzen die 2004 gegründete Plattform.

 

Auf Platz zwei landet YouTube mit 2,3 Milliarden Nutzern, dicht gefolgt von WhatsApp (2 Milliarden), dem Facebook Messanger (1,3 Milliarden) und Instagram (1,3 Milliarden). Diese Zahlen repräsentieren den Gebrauch von Privatpersonen sowie Unternehmen. Du kannst daraus also durchaus ableiten, wie Menschen in ihrer Freizeit Social Media nutzen.


Dadurch kannst Du einen ersten Eindruck erhalten, auf welcher Plattform Du mit Deinem Social Selling besonders viele Menschen erreichen kannst – was noch lange nicht heißt, dass die Plattform mit den meisten Nutzern automatisch die beste für Deine Ziele ist. Denn Facebook ist beispielsweise vor allem für den B2C-Bereich beliebt, während zum Beispiel LinkedIn vermehrt für alle im B2B-Geschäft spannend ist.

 

Weniger stark genutzten Social Media Plattformen und Dienste

Anfang 2021 erfuhr die Audio-Talk-App Clubhouse gerade bei Unternehmen einen Hype, der aber relativ schnell abflachte. Clubhouse ist ein Netzwerk, in das Du per Einladung Gesprächen und Diskussionen von Experten zuhören kannst. Auch TikTok, Snapchat und Messangerdienste wie WhatsApp werden vor allem von Unternehmen mit einer jungen Zielgruppe im Bereich B2C genutzt. Im Umkehrschluss sind diese Plattformen für all jene im B2B-Bereich tendenziell uninteressant, die sich beispielsweise an Führungskräfte und Entscheidungsträger in Unternehmen richten.

 

Social Media Plattformen für gutes B2B Social Selling

Soziale Medien Übersicht_100WDer Content Marketing Trendstudie 2021 von Statista zufolge setzen 92 Prozent der befragten Unternehmen im Bereich B2C auf Social Media. Geht es um B2B-Beziehungen, sind es sogar 94 Prozent. In diesem Bereich dominieren vor allem zwei Plattformen: LinkedIn und Xing.

 

Eine durchdachte Social Selling Strategie fokussiert sich erst einmal auf einen Kanal, statt von Beginn an mehrere Plattformen nur halb zu bespielen. Gleichfalls sind bei der Auswahl dieser einen Plattform  verschiedene Faktoren essentiell, wie beispielsweise die Zielgruppe, Nutzmöglichkeiten der Plattform etc. Nun sollten sich Unternehmen im B2B-Bereich in den meisten Fällen für eine Plattform für ihr Social Selling entscheiden. Doch welche soll es denn nun sein? LinkedIn oder Xing?

 

LinkedIn vs. Xing für Social Selling

Xing oder LinkedIn – vor allem, wenn Du noch neu in der Welt des Social Selling bist, sieht es für Dich so aus, als würden beide Netzwerke genau das Gleiche tun: Lebensläufe online stellen. Das ist natürlich eine Grundfunktion der Plattformen. Allerdings unterscheiden sich diese in wesentlichen Punkten. Und die können ausschlaggebend für Deine Social Selling Strategie sein.

 

Xing wurde 2003 gegründet und dient dem Auf- und Ausbau beruflicher Kontakte überwiegend im DACH-Raum. Der Unternehmenssitz liegt in Hamburg. Nach eigenen Angaben hatte die Plattform Anfang 2021 19 Millionen Nutzer im deutschsprachigen Raum. LinkedIn wurde bereits 2002 gegründet, mit Sitz aktuell in Kalifornien. Das Netzwerk dient sowohl der Pflege bestehender Berufskontakte als auch dem Aufbau neuer Geschäftsbeziehungen. Genutzt wird LinkedIn weltweit von 810 Millionen Menschen.

 

LinkedIn für Dein Social Selling

Allein im DACH-Raum hat LinkedIn 16 Millionen Nutzer. Für Unternehmen bedeutet das jede Menge potenzielle Kontakte sowie mögliche Kunden. So findet man im Internet immer wieder die Behauptung, mit einer Anzeige auf LinkedIn könne man bis zu 12 Millionen Nutzer erreichen. Gerade deshalb ist die Plattform für Marketer im B2B sowie B2C, aber auch für Talentscouts interessant. Letztere finden auf LinkedIn laut der Agentur Junges Herz übrigens Fachkräfte mit hohem Bildungsabschluss.

 

Neben der Möglichkeit, sich mit anderen zu vernetzen, bietet Dir LinkedIn auch spezielle Zusätze wie beispielsweise den LinkedIn Sales Navigator oder die Möglichkeit, Deinen Social Selling Index zu analysieren. In Kombination mit der hohen Nutzerzahl ist die Plattform also dann für Dein Social Selling attraktiv, wenn Du Menschen aus verschiedenen Ländern und Branchen erreichen willst. Effizient und zielgenau gelingt Dir das dann mithilfe zahlreicher Tools wie zum Beispiel 100W für LinkedIn.

 

Außerdem solltest Du einmal kurz darüber nachdenken, wie alt Deine Zielgruppe im Durschnitt ist. Die Mehrheit der Menschen, die LinkedIn nutzen, sind nämlich laut einem Beitrag von Hootsuite 20 bis 39 Jahre alt. Die zweitgrößte Altersgruppe sind die 40- bis 59-Jährigen. Fällt deine Zielgruppe in diese Altersklasse, solltest Du dir die Plattform einmal genauer anschauen.

 

LinkedIn bietet darüber hinaus viele Möglichkeiten, Content zu teilen: Sei es in Form von Reaktionen auf Beiträge, das Verfassen von Artikeln und Posts, das Posten von Bildern und Videos. Damit macht das Businessnetzwerk ein wenig dem Freizeitnetzwerk Facebook Konkurrenz. Gezieltes Social Selling lohnt sich auf LinkedIn also auch dann, wenn deine Zielgruppe zu einer crossmedialen Contentnutzung tendiert, also Informationen durch verschiedene Formate konsumiert.

 

Xing für Dein Social Selling

Ende 2021 hatte Xing über 20 Millionen Mitglieder in der DACH-Region. Zugegeben, das klingt im weltweiten Vergleich zu LinkedIn nicht nach allzu viel. Aber aufgepasst: Eine große Nutzerzahl macht noch kein erfolgreiches Social Selling! Es kann nämlich auch vorteilhaft sein, wenn Deine Zielgruppe komprimiert in einem Netzwerk unterwegs ist. Denn die Trefferquote ist dann unter Umständen höher. Möchtest Du also mit Deinem Social Selling vor allem Personen aus dem deutschsprachigen Raum erreichen, macht es Sinn, auf Xing statt auf LinkedIn zu setzen. Denn die vergleichsweise kleinere Nutzergruppe besteht dafür ausschließlich aus Personen, die an deinem Angebot Interesse haben könnten.


Wenn Du auf Xing Content postest, tust Du dies vor allem in Textform. Die Plattform erlaubt das Posten von Bildern nur durch eine App. Das heißt, Du findest hier also Kontakte, die Informationen vor allem monomedial aufnehmen möchten. Zwar scheint das im ersten Moment die Möglichkeiten Deines Social Selling einzuschränken; letztlich sagt Dir das aber auch etwas über die Vorliebe Deiner Zielgruppe und Du hast gleichfalls die Chance, alle Facetten eines Mediums zu bespielen.

 

Die Underdogs in Sachen B2B Social Selling

Social Selling für B2B_100WLaut der Content Marketing Trendstudie 2021 von statista wollen zwei Drittel der befragten Unternehmen im B2B und B2C stärker auf Videocontent setzen. Gerade im B2B-Bereich zählt die Plattform YouTube immer noch zu den von Unternehmen weniger bespielten sozialen Netzwerken.

 

In Sachen Social Selling findest Du aktuell viele Video-Anleitungen dazu, wie Du Social Selling auf LinkedIn betreiben kannst, aber kaum Social Selling an sich – und wenn, dann vor allem durch Influencer und Kanalautoren.

 

Ähnlich sieht es mit der Plattform Pinterest aus. Diese wird vor allem im B2C Bereich genutzt, könnte aber für klugen Content auch in Sachen Social Selling interessant sein. Soziale Netzwerke, die bisher noch nicht allzu stark von Unternehmen für die Marketingmethode beansprucht werden, haben den Vorteil, dass vergleichsweise weniger Konkurrenz herrscht. Das heißt, Du kannst Dich innovativ in einem zum Großteil noch unbespielten Feld einbringen, um potenzielle Kunden anzusprechen und schneller sichtbar zu werden.

 

100W an Deiner Seite – egal auf welcher Plattform

Die Software von 100W unterstützt Dich in all Deinen Vorhaben. Sei es eine E-Mail, eine Kontaktanfrage, der LinkedIn Sales Navigator oder ganz allgemeine Kommunikationen. Mit wenigen Klicks erlangst Du ein besseres Verständnis über die Bedürfnisse Deines Gesprächspartners – und kommst Deinen Verkaufszielen einen Schritt näher. Probiere es doch einfach mal aus!

 

 

 

 




 

 

 

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