Markenkommunikation erfolgreich optimieren – Psychologie als Lösung

Das beste Produkt ohne eine herausragende Markenkommunikation ist wie ein Auto ohne Benzin. Natürlich ist es funktionstüchtig, aber sinnvoll nutzen können Sie es nicht. Auch wird das Auto Sie nirgend wohin bringen können.

Prinzipielle Aufgabe des Marketings ist es, die Bedürfnisse und Erwartungen von Interessensgruppen zu erkennen. Dabei sollen Sie diese dann bestmöglich erfüllen. Aber auch ein gutes Marketing reicht nicht aus, um auf den dynamischen Märkten zu bestehen und sich vom Wettbewerb abzugrenzen. Besonders Marken helfen dabei, Produkte von anderen auf dem Markt zu unterscheiden.

Dabei macht die Markenkommunikation den wirklichen Unterschied. Jede Marke sendet nämlich andere werbepsychologische Botschaften. Außerdem stehen verschiedene Marken für unterschiedliche exklusive Markenkernwerte. Jeder Mensch nimmt diese Botschaften unterschiedlich wahr. Ein Wettbewerbsvorteil entsteht erst durch ein Bewusstsein und den gezielten Einsatz der psychologischen Mechanismen im Bereich der Markenkommunikation. Gerade in der heutigen Zeit, in der unterschiedlichste Firmen mit neuen Produkte und Dienstleistungen schnell auf den Markt drängen, ist dieses Verständnis unerlässlich.

Markenkommunikation plus Social Mimicry – Psychologie einfach angewandt

„Wer auf andere Leute wirken will, der muss erst einmal in ihrer Sprache mit ihnen reden.“
– Kurt Tucholsky

Social Mimicry (Mimicry vom altgriechischen mimesis = Nachahmung) bezeichnet eine Tendenz von Menschen. Und zwar jene, die Haltungen, Gesichtsausdrücken, Manierismen, sowie verbale und nonverbale Verhaltensweisen ihrer Interaktionspartner bestmöglich nachzuahmen.

Zahlreiche Studien untersuchten den positiven Effekt der Social Mimicry etwa in der Sprache:

  • Giles und Powesland (1975) fanden beispielsweise heraus, dass Menschen den Akzent ihres Gesprächspartners übernehmen.
  • Auch die Sprachgeschwindigkeit (Webb, 1972) sowie der Sprachrhythmus (Cappela & Panalp, 1981) werden öfters von Menschen in sozialen Interaktionen unbewusst nachgeahmt.

Social Mimicry – Wie ein bestimmtes Verhalten unseres beeinflusst

Andere Studien untersuchten ebenfalls den direkten Einfluss von Social Mimicry beispielsweise bei der Gestik und der Mimik:

  • Van Baaren, Holland, Steenaert and Van Knippenberg (2003) bewiesen in zwei Experimenten, dass ein positives Nachahmen von Kundenverhalten in Restaurants die Höhe des Trinkgelds signifikant steigerte.
  • Robin J. Tanner (2007) belegte beispielsweise, dass Probanden einen Snack besser bewerteten, wenn ein Marketingvertreter, der das Produkt vorstellte, Körperhaltung und Bewegungen des jeweiligen Probanden bestmöglich spiegelte.

Social Mimicry in der Markenkommunikation – Auch unser Verhalten lässt sich durch Sprache beeinflussen

Social Mimicry funktioniert aber nicht nur durch physische Nachahmung. Auch die Nachahmung der Sprache beeinflusst Menschen positiv in ihrem Verhalten. Auch das können viele weitreichende Studien belegen:

  • Lay (1978) formulierte, dass Sprache ein primäres Mittel der positiven Beeinflussung ist.
  • Die Studie Personalized Persuasion (Sage Magazin, April 2012) hat zusätzlich gezeigt, dass der Einsatz einer gezielten und überzeugenden Kommunikation auf Basis von psychologischen Merkmalen deutliche Effekte in der besseren Aufnahme von Werbebotschaften hat.

Social Mimicry ist somit mit einer größeren Überzeugungskraft und der Einhaltung der Vorschläge des Nachahmers verbunden. Social Mimicry beeinflusst also unser gegenseitiges menschliche Verhalten. Nicht allein das Verhalten in sozialen Interaktionen wird stark beeinflusst, sondern auch das Konsumverhalten wird durch Social Mimicry positiv verändert. Das Wissen und die Anwendung ist etwa bei der Marken- und Marketingkommunikation enorm vorteilhaft!

Social Mimicry und Markenkommunikation – Von einem psychologischen Phänomen lernen

Social Mimicry- und damit Psychologie- können und sollten Sie in Ihrer Markenkommunikation einsetzen. Denn so können Sie bessere Ergebnisse erzielen.
Es ist wichtig, sich in Erinnerung zu rufen, dass Menschen unterschiedliche Motive, Stimmungen und regulatorische Foki haben. All diese Unterschiede müssen für ein individuelles und innovatives Marketing beachtet werden. Ihr Vorteil ist, dass Sie Ihre Zielgruppe bereits sehr gut kennen. So sind die soziodemographischen Daten, sowie das Einkaufsverhalten bekannt. Diese können Sie nutzen und so Strategien entwickeln.

Doch wenn es um die psychologischen Merkmale Ihrer Kunden geht, sieht es meistens anders aus.

  • Welches Unternehmen weiß schon, welche Motive ihre Zielgruppen haben?
  • Wie deren aktueller emotionaler Zustand ist?
  • Und als eines der wichtigsten Kriterien, welchen regulatorischen Fokus die Zielgruppen haben?

Warum das wichtig ist?

Kennen Sie nun diese Ausprägungen Ihrer Zielgruppen, können Sie dies entsprechend der Social Mimicry Effekte sehr positiv einsetzen.

Die besten Ergebnisse erzielen Botschaften, die in der Sprache der Zielgruppe formuliert sind. Dafür müssen Botschaften unter anderem die impliziten Motive der Zielgruppe ansprechen. Zusätzlich sollte noch der regulatorische Fokus, sowie weitere sprachpsychologischen Merkmale Berücksichtigung finden.
Zu guter Letzt ist es wichtig, dass Marketingmaßnahmen das Verhalten der Zielgruppe widerspiegeln. Das Ganze zahlt alles sehr positiv auf die Effekte der Social Mimicry ein.

100 Worte Brand Intelligence

Markenkommunikation optimieren

Unsere Brand Intelligence wertet die psychologischen Eigenschaften Ihrer Zielgruppe (Stimmung, Emotionalität, persönliche Ansprache, regulatorischer Fokus, Motive, Männlichkeit/Weiblichkeit, Aktivität/Passivität, zeitliche Orientierung, sowie Inhaltskategorien) aus vorhandenen Daten aus. Das bedeutet, dass Sie Ihre Zielgruppe nicht mit zusätzlichen Fragebögen oder sonstigen Befragungen langweilen müssen. Bei denen machen wohlmöglich sowieso nur maximal 5% mit.

Zusätzlich vergleicht unsere Brand Intelligence diese gelernten Eigenschaften dynamisch mit Ihren aktuellen Botschaften. Sie gibt aktive Empfehlungen für attraktivere Formulierung Ihrer Botschaften. So erzielen Sie eine bessere zielgruppenspezifische (Marken-) Kommunikation.

Unsere Brand Intelligence schafft es damit, den bestmöglichen Fit in Bezug auf die psychologischen Profile Ihrer Zielgruppe zu erreichen. Dies stärkt einerseits das Vertrauen in Ihre Marke und steigert zusätzlich die positive Wahrnehmung. Außerdem erreichen Sie so eine synchrone, vom Autor unabhängige, Markenkommunikation. Eine einheitliche Markenkommunikation erhöht dabei die Authentizität Ihrer Marken sowie Ihres Unternehmens.

Lernen Sie unsere Brand Intelligence kennen!

Lernen Sie unsere Brand Intelligence noch heute persönlich kennen. Testen Sie unser innovatives Tool kostenfrei und unverbindlich in unserer Demoversion. Sollten Sie weitere Fragen zu unserer Brand Intelligence oder zu unseren anderen Lösungen haben, melde Sie sich gerne bei uns. Vereinbaren Sie einfach hier einen gemeinsamen Termin mit uns. Wir freuen uns, Sie persönlich kennen zu lernen.

Verwandte Beiträge