PSYCHOLOGICAL AI

In der Sprache drückt sich die Persönlichkeit eines jeden Menschen aus. Unser Anspruch ist es, deren Sprache besser zu deuten und deren Persönlichkeit besser zu verstehen. Daher haben wir eine künstliche Intelligenz entwickelt, die auch zwischen den Zeilen liest.

Psychological AI identifiziert Stimmung, Motive und Persönlichkeitsmerkmale und liefert zuverlässige Ergebnisse.

Die Ergebnisse basieren auf einem nachvollziehbaren Verfahren. Das sollte selbstverständlich sein, wenn man die Persönlichkeit von Menschen analysiert. Für uns ist es die Voraussetzung für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst und nehmen sie ernst.

  • IMPLIZITE MOTIVE ERFASSEN
  • VALIDIERT MIT UNABHÄNGIGEN DATEN
  • ERFASSUNG AUS ECHTER SPRACHE
  • KEINE BLACKBOX
  • FÜHREND IN DER ERKENNUNG
UNTERBEWUSSTES BEWUSST WAHRNEHMEN
WIE ES FUNKTIONIERT
WIR MESSEN PSYCHOLOGISCHE MERKMALE AUS SPRACHE
Das Gesicht gibt uns Aussehen und Individualität. Wir messen Merkmale wie Denkstil und Dominanz um die Persönlichkeit des Sprechers besser zu verstehen.
Das Herz wird oftmals mit Gefühlen assoziiert. Wir messen Grundstimmungen und auch Gefühle wie Ärger oder Enttäuschung.
Die Beine bringen uns voran. Genauso bewegen uns implizite Motive wie die Motive nach Macht, Leistung und Beziehung, die wir in der Sprache messen.
PERSÖNLICHKEITSMERKMALE ERFASSEN MIT PSYCHOLOGICAL AI

Die Häufigkeit, mit der wir bestimmte Worte und Wortkombinationen benutzen, verrät etwas über die Persönlichkeit. Diesen Zusammenhang – den viele auch intuitiv vermuten würden – konnte in vielen wissenschaftlichen Studien gezeigt und repliziert werden. Bei der Entwicklung der 100 Worte Analyse wurden zahlreiche psychologische Studien berücksichtigt an denen Forscher aus verschiedenen Disziplinen beteiligt waren. Insbesondere der amerikanische Sozialpsychologe J. Pennebaker, trägt viel zum Verständnis des Zusammenhangs von Sprache und Persönlichkeit bei. Durch seine Arbeiten wissen wir, dass gerade die scheinbar unwichtigen Funktionsworte (z. B. Personalpronomen oder Artikel) am meisten über eine Person verraten. Funktionsworte sind satzlogische Elemente, die keinen Inhalt transportieren, sondern Inhaltsworte strukturieren und ihnen ein sprachliches Gerüst geben. Hier einige Beispiele, wie die sprachliche Struktur etwas über die Persönlichkeit von Menschen verrät. Wie Menschen denken – eher analytisch oder intuitiv – bildet sich in der Verwendung von Funktionsworten ab. So verwenden Menschen mit analytischen Denkstil vermehrt Funktionsworte, die der Sprache Genauigkeit geben wie z. B. Artikel oder Präpositionen. Diesen Zusammenhang entdeckten Forscher als sie Motivationsschreiben von Studenten untersuchten. Auch die Dominanz von Menschen lässt sich aus Sprache ableiten. Dazu wurde in mehreren Studien untersucht, wie dominante Personen im Vergleich zu anderen Mitgliedern einer Gruppe diskutieren. Schließlich gibt es auch einige Befunde, die auf einen Zusammenhang zwischen Depression und Sprache hinweisen. Wiederholt konnten Studien zeigen, dass das Personalpronomen „Ich“ häufiger von depressiven Menschen verwendet wird als von Menschen ohne Depression.

EMOTIONEN ERFASSEN MIT PSYCHOLOGICAL AI

Die Verwendung von Worten verrät etwas über die aktuelle Gefühlslage einer Person: Ist sie momentan traurig, ärgerlich oder fröhlich? Zunächst können Emotionen hinsichtlich ihrer in positive oder negative unterteilt werden. Darüber hinaus lassen sich aber insbesondere die negativen Emotionen weiter unterteilen. Die relevantesten negativen Emotionen sind Trauer, Ärger und Angst. Stimmungen und Gefühle drücken sich über sog. Inhaltsworte aus.

Implizite Motive erfassen mit PSYCHOLOGICAL AI
Menschen werden von Motiven geleitet. Zu wissen, was uns antreibt, ist gerade im Berufskontext wichtig weil es Aufschluss darüber gibt, welcher berufliche Weg der passende ist. Zunächst aber, was sind Motive genau? Motive sind interne Handlungsanleiter. Sie veranlassen einen Menschen, in eine bestimmte Richtung zu denken und sich auf eine bestimmte Weise zu verhalten. Sie drücken ein Streben aus: „Ich möchte gerne … sein“ oder „Ich wäre gerne …“. Generell werden drei Grundmotive unterschieden. Es sind die Motive nach Macht, Status und Führung, nach Leistung und Weiterentwicklung und nach harmonischen Beziehungen zu anderen Menschen. Diese Motive wurden von dem Sozialpsychologen David McClelland formuliert und in der Psychologie beforscht. Z. B.: Wie wirken sich Motive auf Bereiche des Lebens aus? Nun sind diese Motive nicht gleichverteilt sondern bei jedem etwas anders ausgeprägt: Einer Person ist es wichtig, gute Beziehungen zu anderen zu pflegen, eine Andere strebt dagegen nach Bewunderung. Und wir entscheiden uns nicht bewusst für ein Motiv, sondern sie erwachsen aus der Erziehung, aus dem sozialen Umfeld und den gemachten Erfahrungen. Oftmals können wir nicht einmal sagen, welches Motiv uns tatsächlich antreibt. Solche unbewussten Motive nennt man implizit. Implizite Motive wurden bisher mit sog. projektiven Verfahren gemessen. Darin werden Menschen Bilder mit mehrdeutigen Inhalten vorgelegt, für die sie eine Geschichte erfinden sollen. Die impliziten Motive der Erzählenden schlagen sich dabei nieder. Anders ausgedrückt projizieren Personen ihre unbewussten Motive auf die neutrale Situation. Wie sich in Langzeitstudien zeigte, gibt das Verfahren Aufschluss über berufliche Erfolgsmerkmale wie das Gehalt. Das Verfahren ist aber sehr aufwändig, weil die Inhalte von Experten bewertet werden müssen. 100 Worte macht diese Auswertung durch die automatische Analyse überflüssig. Und das behaupten wir nicht nur, sondern können Gütemaße wie die prognostische Validität auch in fremden und eigenen Studien nachweisen.
AUTOMATISCHE ERFASSUNG UND VERARBEITUNG

Die 100 Worte PSYCHOLOGICAL AI erfasst implizite Motive ähnlich wie bereits lange erfolgreich angewandte Verfahren (z. B. Thematischer Auffassungstest TAT). Und so läuft die Analyse ab:

  1. Der zu analysierende Text wird mit unseren neun Motivwörterbüchern verglichen. Dabei signalisieren einzelne Worte bestimmte Motive, z. B. „bestand“ das Leistungsmotiv
  2. Bevor das Wort betreffende Wort aber tatsächlich gezählt wird, muss noch der Kontext geprüft werden. Denn dieser gibt Auskunft über die genaue Bedeutung des Wortes. So bedeutet „bestand“ im Zusammenhang mit „Prüfung“ etwas ganz anderes als mit „Lager“. Wir zählen Worte nur, wenn sie die für uns passende Bedeutung haben.
  3. Schließlich wird auch geprüft, ob das betreffende Wort verneint wird. Denn auch dann hat es eine andere Bedeutung und muss anders gewertet werden. Dazu schauen wir uns an, ob das betreffende Wort in einer Negation (z. B. „nicht“) steht.

Dank dieser Technologie sind wir führend in der Erkennung von impliziten Motiven aus Sprache.

Wie wir maschinelles Lernen verwenden
Menschliches Textverständnis simulieren
Eine einfache Aufgabe:
Hat das Wort „leiten“ in folgenden Sätzen die gleiche Bedeutung?
Gold leitet Strom besser als Holz.
Er leitet das Projekt mit Herzblut und wird es zum Erfolg führen.
 
Vermutlich geben Sie diesen Worten eine unterschiedliche Bedeutung, da Sie den Kontext verstehen. Eine Maschine interpretiert diese Worte aber immer als das Wort “leiten”. Wir haben das Verständnis für die Bedeutung von Worten und wenden es ständig an, ohne darüber nachzudenken. Eine Maschine muss dieses Verständnis erlernen. Um der Maschine dieses Verständnis zu vermitteln, benutzen wir unterschiedliche maschinelle Verfahren der Textverarbeitung und des Textverständnisses. Diese Verfahren werden unter dem Begriff Natural Language Processing (NLP) zusammengefasst.
MASCHINELLES VERSTÄNDNIS SCHAFFEN (ZWEI BEISPIELE )

Unter Part-Of-Speech-Tagging (POS) versteht man die Zuordnung von Wörtern und Satzzeichen eines Textes zu Wortarten wie Adjektive oder Verben. Wir setzen diese Technologie ein, um beispielsweise folgende Sätze zu unterscheiden:

Wir überlegen gemeinsam eine neue Strategie. (“überlegen” = VERB)
Manche Menschen fühlen sich anderen überlegen. (“überlegen” = ADJ)

ELMo:

Embedded-Language-Models (ELMo) geben Wörtern einen Vektor, der auch den Kontext berücksichtigt. Wir setzen ELMo ein, wenn Worte mit verschiedenen Bedeutungen nicht durch ihre Wortart unterschieden werden können.

Der Leiter des Unternehmens war letztes Jahr sehr erfolgreich.
Ich bin heute fast von der Leiter gefallen.

Veröffentlichungen und Whitepaper
JETZT ÜBER PSYCHOLOGICAL AI
INFORMIEREN.
WIR BERATEN SIE GERNE.

info@100worte.de

de_DEDE_DE
en_USEN de_DEDE_DE